10.11.02

Die Vernetzung schreitet voran. Wer zitiert was oder reagiert auf wen? Noch ein Projekt, das die Zusammenhänge zwischen Nachrichten und Weblogs, oder von Blogs untereinander, durchsichtig macht: Waypath ist in der Beta-Version.

8.11.02

KM Europe in London next week: I have just booked a flight and will be going to presentations on Thursday and Friday. Happy to meet - if you are going to be there let me know.

7.11.02

Wen wundert's. "Study says prolonged PC use makes you achy, cranky, tired.

A team of Japanese researchers have scientifically documented the fact that extended daily computer use can make you sore, bitchy, antisocial, and downright lethargic." (BoingBoing) Vermutlich wird auch Schlaflosigkeit irgendwo in dieser Studie erwähnt - es ist 5 Uhr morgens! Rettung naht - eine Essenseinladung für heute abend.
"When I interviewed dozens of workers in diverse organisations, I found that almost all of them lack an official point of contact for a learning or knowledge request. Some didn’t want to bother their manager with this type of request, and a few said they might post a request on an internal bulletin board, but with low hopes of helpful responses. However, most felt there was nowhere to take their learning or knowledge request." (Elliott Masie auf "IT Training", via elearningpost)

Masie schreibt, das läge daran, dass Wissensarchitekturen oder Trainingsangebote sich zu stark auf die Angebotsseite konzentrieren, und denkt über "Nachfrage"-Funktionen nach. Ein sehr vorsichtiges Vortasten von E-Learning zum Wissensmanagement ... Natürlich sind Kurse manchmal sehr effizient, aber warum nicht gleich ein integrierter Ansatz, der Mitarbeitern eine Stimme gibt? Weil ja jede/r manchmal mehr und manchmal weniger weiß als die Kollegen, sind Communities of Practice oder K-Logs sehr niedrigschwellige Foren für Fragen wie auch Antworten.

6.11.02

David Gallagher mit einem guten (und kurzen) Artikel über Trackback, die grundsätzliche Idee und ihre kommunikativen Möglichkeiten sowie verschiedene Implementierungen. Wenn ich's in diesem Jahr noch schaffe, zu Movable Type zu wechseln ... (via diveintomark, via Maximillian Dornseif)
The ten reasons ease of use doesn't happen on engineering projects. Scott Berkun schreibt auf uiweb.com über die Gründe mangelnder Benutzerfreundlichkeit von Produkten, jeweils mit Quick Fixes.
"1. Bedienerfreundlichkeit wurde nicht als explizites Projektziel vereinbart." ....
"6. Verwirrung darüber, wer eigentlich die Kunden sind" ....
"7. Das Projekt wird aus einem rein technischen Blickwinkel betrachtet." ....
Kommt uns das bekannt vor? Gute Beispiele, und wenn's nicht so traurig wäre, auch noch ein sehr witziger Text. (via Tomalak's Realm).

5.11.02

Das PC Magazine bringt etliche Artikel zu Data Mining: Für meinen derzeitigen Auftrag besonders interessant: "Text Mining on the Horizon", aber auch eine Software-Übersicht, Anwendungen in Marketing, Terrorismusbekämpfung, Global Intelligence in Großunternehmen und mehr.

4.11.02

Informationsdichte. Zwei Fundstücke: "Knowledge El Dorado" zitiert Josef Albers: "The Visual Memory is very poor in comparison with our Auditory Memory". Das MIT Media Lab und das UCL, Londons University College, vermelden die erste transatlantische Berührung.

Schon Davenport und Prusak redeten 1998 in "Working Knowledge" über die "viscosity", also Dichte oder Zähflüssigkeit von Information. Je vielschichtiger und dichter Kommunikation oder aufgenommene Information ist, desto leichter verstehen wir sie und desto besser erinnern wir uns daran. Schweigendes Wissen: Was lässt sich alles durch einen weitergegebenen Handgriff erklären, das nicht in tausend Worte zu fassen wäre.